Zur Astrologie der Kraftplätze Externsteine und Obermarsberg

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Der Standort der Externsteine liegt in Steinbock mit Widder photo: Stefan Kühn, GFDL

Zur Astrologie der Kraftplätze Externsteine und Obermarsberg

Zur Astrologie der Kraftplätze Externsteine und Obermarsberg. Die astrogeographischen Positionen von Kraftplätzen, Naturtempeln mystischen, heiligen und magischen Orten

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Zur Astrologie der Kraftplätze Externsteine und Obermarsberg

Die Externsteine als deutsches „Nationalheiligtum“ in Widder mit Steinbock

Zur Astrologie der Kraftplätze Externsteine, Obermarsberg, Grotenburg
Externsteine von Nordosten aus gesehen. Der Standort liegt in der Kombnation des Erdzeichens Steinbock mit dem Feuerzeichen Widder  photo: Daniel Schwen, ccbysa2.5

Die Externsteine sind der national und international wohl bekannteste Kraftplatz Deutschlands. Das bedeutet natürlich nicht das er der Stärkste oder Wichtigste ist – aber auf jeden Fall das die Überlieferung seiner ganz speziellen deutschlandweiten Bedeutung zumindest teilweise bewusst und zur Tradition und Legende geworden ist. Ein Grund dafür ist die Lage im Osning (Weserbegrland) einem Gebirgszug der nicht erst seit der Gründerzeit des deutschen Nationalbewusstseins seit Beginn des 17. Jh. als er zum „Teutoburger Wald“ stilisiert wurde, eine Art Kernland und Gründungszentrum des Nationalmythos darstellt. Der Begriff „Teutonen – Burg“ bezieht sich unter anderem auch auf die bekannten Festungsanlagen wie Grotenburg, Wewelsburg und Eresburg die zum Teil aus vorrömischer Zeit stammen. Ein ganz wichtiger Grund für die besondere Mystifizierung und Ausstrahlung dieser Region und damit der Externsteine ist natürlich das der Ort im näheren Umfeld der möglichen Schlachtfelder der Varusschlacht oder „Schlacht im Teutoburger Wald“ im Jahr 9 n. Chr. liegt.

Landschaftskarte des Osning – Teutoburger Waldes

Hier bietet die Region unter anderem auch einen wichtigen Zugang zu den Überlieferungen der Sachsenkriege. Die Sachsen waren ein Zusammenschluss aus verschiedenen Stämmen unter dem Namen des germanischen Kurzschwertes (Sax) im Frühmittelalter dem es über lange Zeit gelang der fränkischen Eroberungspolitik und der Zwangschristianisierung zu widerstehen. Sie erhielten dadurch für die spätere deutsche Geschichtsbetrachtung ein stück weit einen Kultstatus als Bewahrer der wichtigen Zugänge zur Erinnerung an die älteren vorromanischen Stammeskulturen in Deutschland. Dies ist allerdings nur dann auch brauchbar wenn man sich der Grenzen dieser Mythologisierung bewusster werden könnte. .

Aus dieser Sicht der Nationalmythen wird die Katholisierung Norddeutschlands im 8. Jahrhundert durch Karl Martell und Karl den Großen schnell wie ein später Sieg Roms wahrgenommen, was sie ja einerseits durchaus auch war. Allerdings war sie genauso sehr ein Ergebnis des Sieges der germanischen Franken über Rom. Die Überlieferung der brutalen Massaker an den aus Sicht der Franken ausgesprochen kriegerischen und räuberischen Sachsen durch Karl Martell (den „Sachsenhammer“) und Karl den Großen (Sachsenkriege) bietet hier unter anderem eine starke Empfindungsmöglichkeit für die Ungerechtigkeit und das Trauma der Versklavung der nativen germanischen Stämme in der Gründungsphase des 1000-jährigen Heiligen Römischen Reiches an.

Zu den bekanntesten sächsischen und zum Teil auch weit älteren Fliehburgen und Festungen im Raum der Externsteine gehört die nur ca. 7 km entfernte Grotenburg in deren Zentrum Zeit Ende des 19 Jahrhunderts das  Hermannsdenkmal eingepflanzt wurde. Von besonderer Bedeutung war die etwa 48 km südlich gelegene Eresburg auf dem Obermarsberg wo ein sächsische Hauptheiligtum die Irmensul gestanden haben soll. Außerdem die 35 km südwestlich gelegene Wewelsburg.

Astrologisch Geomantische Position der Externsteine für die Felderebene der 51,84 km Zonen die die Bedeutung der Externsteine im morphogenetischen Gesamtresonanzfeld (622,08 km Quadrant) Deutschland anzeigt:  eine ganz besondere Eigenschaft der Position der Externsteine ist ihre Lage exakt auf der Feldergenze zwischen den beiden emotionalen Wasserzeichen Krebs (Zeichen des Mondes, der Fruchtbarkeit) und dem magnetischen, königlichen Feuerzeichen Löwe (Zeichen der Sonne, des Lichtes, der Sexualität). Der Ort verbindet dadurch auf einer überregionalen Ebene die Themen und Energien der verschiedenen Aspekte von Sonne und Mond.

Zur Astrologie und Astrologie von Kraftplätzen, Externsteine, Irminsula, Hermannsdenkmal
Die Externsteine liegen in Steinbock mit Widder photo: Stefan Kühn, GFDL

Astrogeographische Position für die morphogenetische Felderebene 3 die anzeigt wie die Umgebung der für die Landschaft komplett ungewöhnlichen und allein stehenden Felsformation in den Landschaftsraum Detmold-Paderborn eingebettet liegt: hier gilt das die beiden astrogeographischen Positionen am Mittelpunkt der Externsteine jeweils bei 20° in den kardinalen Zeichen Widder und Steinbock liegen was der Planetenkombination Mars – Saturn und dem Thema der Kriegführung bzw. der Kriegerkaste entspricht aus der sich naturgemäß Adel und Herrscherdynastien sowie Könige rekrutierten.

Zur Steinbockentsprechung der Externsteine (Felderebene 3 – Umgebung)

Ansicht der Externsteine aus der Monumenta paderbornensia, 2. Ausgabe 1672

Das konservative, geschichtsbezogene Zeichen Steinbock als Zeichen der Regierungen, staatlichen Kontrolle, Gesetze, Verwaltung und als Gleichnis auch der besonders harten Gesteinsarten steht für das Thema der Konsolidierung des Stammeszusammenhalts und die Stabilität der Herrschaftsverhältnisse und Traditionen.  Geologisch gesehen steht der Steinbock natürlich als Resonator für das frei liegend sichtbare Vorkommen der in der Region einzigartigen Felsformation.

Zur Astrologie der Kraftplätze externsteine, Irminsul, Grotenburg
Das auf um 1150 datierte  „Kreuzabnahmerelief“ mit der gebeugten aber nicht gebrochenen Irminsul unten rechts stellt eine Auseinandersetzung mit der Unterdrückung der nativen Religion und Kultur durch die Christianisierung dar  photo: Gunnar Ries, ccbysa3.0

Das auf um 1150 datierte  „Kreuzabnahmerelief“ mit der gebeugten Irminsul unten rechts stellt eine Auseinandersetzung mit der Unterdrückung der nativen Kulturen durch die Christianisierung dar. Kreuze in allen Formen und zwar nicht nur christliche können in erster Linie als Steinbock-Symbole gelten. Und das selbst dann wenn Kreuze wie oft vermutet wird ursprünglich als Sonnensymbole entstanden sein sollten. Die thematische Darstellung des Kreuzes stellt also eine direkte Bezugnahme auf eines der Resonanzthemen des Ortes selbst dar, die durch die Lage der Externsteine im Gesamtsystzem der Landschaft bedingt sind. Die Erwähnung der Irminsul zeigt das die Externsteine traditionell mit der Geschichte der Sachsenkriege sowie der nahe gelegenen Wewelsburg und Eresburg in Verbindung gesehen wurden. Sowieso ist davon auszugehen die Externsteine über Jahrtausende als Kult- und Versammlungsplatz gedient haben könnten.

Zur Widderentsprechung der Externsteine (Felderebene 3 – Umgebung)

Das besonders wachsame, dynamische, männlich-phallische Feuerzeichen Widder das Zeichen der Türme, Action, des Zündfunkens, des Kampfes, der Kriegführung, des sportlichen Wettkampfs und der Geschwindigkeit, der physischen Stärke und der Bewusstseinsstufe der einzelligen Lebewesen gilt in der Mundanastrologie als das Zeichen der deutschen Kultur. Widder steht bei Naturtempeln ebenso wie bei künstlich erbauten Tempeln für die Nutzung solcher Orte als Versammlungs-, Weihe-, Kriegsorakel- und Opferplätze für die Kriegerkaste die insbesondere vor Beginn eines Feldzuges aufgesucht wurden. Ein herausragendes Beispiel für diese Rolle von Orten im  Zeichen Widder ist das Orakel von Delphi das in allen Staatsangelegenheiten und vor Kriegszügen befragt wurde. Vergleiche  Das Orakel von Delphi, das Marsfeld am Eiffelturm und den Obermarsberg im Widder. Weitere absolut phantastische Beispiele für die Kombination von solchen Kraftplätzen in Steinbock mit Widder sind der Teufelstisch in der Pfalz und das indianische Medizinrad von Bighorn.

Die Schütze/Skorpion – Entsprechung der Externsteine (Felderbene 4 – exakte Position)

Astrogeographische Position des Standortes der Externsteine für die morphogenetische Felderebene 4 (exakter Standort) die die energetische Qualität, Atmosphäre und Themen des Felsheiligtums selbst beschreibt: für die astrogeographische Breite gilt das der Mittelpunkt der Felsformation auf der Grenzlinie zwischen dem Wasserzeichen Skorpion und dem Feuerzeichen Schütze liegt. Da auch die astrogographische Länge der Externsteine im Schützen liegt ist der Schütze als wichtigster astrogeographischer Indikator für die lokale atmosphärische und energetische Qualität der Externsteine zu untersuchen. Von herausragender Bedeutung ist beim mentalen Zeichen Schütze dem Zeichen der Zeitmessung neben der geistigen Offenheit  und Beweglichkeit der starke Bezug zum Schamanismus. Die Magie der Externsteine ist einfach sehr förderlich dafür die Felsen als Ort für Sternbeobachtungen, Initiationen, Orakel und Weihungen sowie schamanische Opfer oder Orakel zu nutzen.

Der Bezug des Ortes zum Schamanismus ist auch heute noch stark. Beispiel: Externsteine zur Walpurgisnacht 2007 ph: Pvanderlowen, GFDL

Ein weiteres Motiv des Zeichens Schütze ist wie sich schon aus der Pfeil und Bogen Thematik ergibt die Jagd. dem entspricht das hier im 17. Jh. ein Jagdschloss direkt an den Steinen angelegt wurde.

Jagdschloss Externsetine
Das im 17 Jh. angelegte Jagdschloss wurde 1810 wieder abgerissen. Das Bild zeigt einen Kupferstich von Elias van Lennep, 1663

Das fixe, stark defensive Zeichen Skorpion als Resonanzeichen der Skulpturen und Bildhauerei steht einerseits für die gigantischen Skulpturen aus dem relativ harten und witterungsresistenten Osning – Sandstein die die Energien des Ortes hier in der Landschaft gestellt haben. Außerdem für die defensive auf mögliche Gefahren hin ausgerichtete Anmutung wie bei einer Festungsanlage. Vergleiche dazu meine Artikel über die Festungen Sigiriya  in Sri Lanka sowie Acoma Pueblo und die Liste von vor Ort aus dem Fels gehauenen Skulpturen im Skorpion.

Acoma Pueblo
Acoma Pueblo Felsenfestung in Skorpion mit Widder  ph: Marshall Henrie, ccbysa3.0

Die Eresburg auf dem Obermarsberg und das „Irminsul“ Heiligtum

Die Irminsul (auch Ermensul) war ein Hauptheiligtum der Cherusker und allgemein der Sachsen das vermutlich an der Nordseite der historischen cheruskischen Hauptfestung Eresburg auf dem heutigen Obermarsberg etwa 30 km südlich der Stadt Paderborn stand. 

Die Sachsen waren ein ab dem 3 Jh. aus mehreren germanischen Völkern darunter den Chauken, Angrivariern und Cheruskern  zusammengeschlossenes Stammesgebilde dessen Siedlungsgebiet etwa den Norden und Osten des heutigen Nordrhein-Westfalen und den größten Teil des heutigen Niedersachsen umfasste.

Die Überlieferung des Namens Irminsul geht auf die Sachsengeschichte von Widukind von Corvey aus dem 10. Jahrhundert zurück. Irmin könnte sich auf Arminius den Cherusker und legendären germanischen Anführer in der Varusschlacht  im Jahr 9 AD beziehen.

Die Zerstörung des Iminsul Heiligtums

Der Standort des Irmensul Heiligtums wird heute durch einen Altar mit dieser Inschrift markiert. © eigenes Foto 

Die Eresburg Festung wurde während des Sommerfeldzugs Karls des Großen 772 erobert und die Irminsul zerstört. Die Zerstörung der Baum und Naturheiligtümer und die Überbauung durch Tempel des Staats- oder Stammeskultes der Sieger gehörte zu einer gezielten Gesamtstrategie, die natürlich nicht erst von den Franken erfunden worden ist. Sie ist vielmehr aus allen Gegenden der Welt als Teil von Eroberungs- und Plünderungsritualen überliefert. Von den fränkischen Angriffen auf „sächsische“ Naturtempel und andere vorchristliche Heiligtümer ist vor der Zerstörung des Eresburgheiligtums das Fällen der Donareiche in Geismar durch Bonifatius für das Jahr 723 überliefert.

In dem Jahr transitierte Neptun der astrologische Indikator für die Spiritualität die Positionen um 20°Widder die Zone der Heerführer und Generäle. Insofern ist von einem militärisch motivierten Akt auszugehen vemutlich mit dem Ziel den fränkischen Soldaten die Angst vor der Magie der Naturreligion zu nehmen sowie die gegnerische Moral zu schwächen.

Fresko im Krönungssaal des Aachener Rathauses ph: HOWI, ccbysa3.0 

Das Augenblickshoroskop für den Moment der Sommersonnenwende des Jahres 772 ist als Gleichnis für die Themen des Zeitgeschehens rund um den Sommerfeldzug Karls des Großen gegen die Sachsen aussagefähig. Und zwar insofern es die allgemeinen Grundmotive des politischen und historischen Gesamtgeschehens in dem Sommer anzeigen kann. Natürlich sind dafür zunächst nur die erdfernen Transsaturnischen Planeten zu berücksichtigen.

Das Neptun der Planet der Spiritualität im Löwen dem Zeichen der subjektiven Emotionalität und des Königtms stand ist ein Hinweis darauf, das die Spiritualität sich in dieser Epoche (24 Jahre Phase) in der emotionalen Selbstberechtigung des Subjekts (Löwe) und auch der Könige gegenüber den Göttern entfalten konnte. Und das, wie das Beispiel der Zerstörung des Irminsul Heiligtums zeigt, mit der Folge auch der Selbstberechtigung des Königtums im Sinne der eigenen Bedürfnisse sowie der Expansion des Königreiches zu handeln.

Horoskop für den Moment der Sommersonnenwende berechnet für den 22. Juni 772 (greg.) in Marsberg, Ostwestfalen. In der Uranus – Pluto Opposition des Jahres 772 spiegelt sich als Thema des Zeitgeschehens eine Konfrontation zwischen den Zeichenherrschern der beiden Ortskoordinaten wieder.

Uranus-Pluto Opposition

Die astrologische Hauptkonstellation des Ereignisses ist in der Uranus-Pluto Opposition zu sehen, in deren Gesamtstellium 4 weitere Planeten mit einbezogen sind. Sie weist auf das Thema der Abstraktion, Rebellion, Globalisierung, technologisch-politischen Innovation durch eine Merkur-Uranus-Venus in den Zwillingen und mit Uranus bei 13° fast gradgenau auf dem astrogeographischen Resonanzgrad von Rom bei 14°Zwillinge in Opposition zur womöglich jahrtausendealten Tradition des Schamanismus symbolisiert durch Pluto im Zeichen Schützen als Motiv des Zeitgeschehens hin.

In der Uranus – Pluto Opposition des Jahres 772 spiegelt sich als Thema des Zeitgeschehens eine Konfrontation zwischen den planetaren Zeichenherrschern der beiden Ortskoordinaten also Wassermann und Skorpion wieder.

Zum Vergleich: das Fällen der heiligen Thoreiche (Donareiche) von Fritzlar durch den Hl. Bonifazius geschah während des Transit von Neptun dem Signifikator dessen, was zu dem Zeitpunkt mythologisiert bzw. als spirituell angesehen wurde über den Tierkreisgrad von 19°Widder mit den Resonanzthemen der Kriegerkaste, der Heerführer und Generäle und einem zentralen Grad für das Königtum. Insofern wurde hier die militärische Expansion „geheiligt“ und mythologisiert und zwar zur Schwächung des Gegenrs bzw. zum Ausdruck der Dominanz (Widder) über ihn.

Horoskop für die Sommersonnenwende im Jahr 723 -in dem das Fällen der tausendjährigen Donareiche durch den Missionar Bonifatius belegt ist.

Auch das Ereignis des Fällens der Naturtempels der Thoreiche wurde während eines scharfen Uranus-Plutotransits – diesmal im Quadrat durchgeführt. Der schneller laufende Uranus Indikator der Globalisierung einerseits aber auch der Rückbesinnung auf das Gesamtpotential der Entwicklungskräfte sowie der Abstraktion stand bei 20°Skorpion im exakten Quadrat zu Pluto bei 20°Löwe. Der Transit lässt die Vorgehensweise von Bonifatius als gezielten Akt der Schändung, Zerstörung und Kastration der spirituellen Autonomie und Freiheit – aber natürlich auch der überlieferten Glaubenssysteme der Sachsen als Volk, ihrer Schamanen, ihres Kriegswillens und ihrer Verteidigungsbereitschaft erscheinen.

Die zerstörung des Naturheiligtums der tausendjährigen Thoreiche von Fritzlar im Jahr 723

Die astrogeographische Position der Eresburg

Die astrogeographische Position des legendären Heiligtums (für Felderebene 4 – den exakten Standort) lässt durch die Lage des vermuteten Standorts in der Kombination Wassermann-Skorpion den Schluss zu, dass es sich um eine Version der nordgermanischen Weltensäule Yggdrasil gehandelt haben dürfte und auch dass es sich an dem Ort auf dem Obermarsberg um den authentischen Tempelplatz handelt. 

Astrologie der Kraftplätze externsteine, Obermarsberg, Irminsul, Hermannsdenkmal
Obermarsberg heute von Westen aus gesehen – man sieht noch immer sehr schön wie ideal der etwa 1 km lange Berg für eine große Verteidigungsanlage ist. Die Irminsul soll an der Nordspitze (im Bild links) am heutigen Ort der Klosterkirche gestanden haben. Zwei Drittel des Berges im Norden (im Bild links) liegen im Widder – die Südseite (im Bild rechts) liegt im Stier.  photo: Teta, GNU/FDL

Die astrogeographische Position der gesamten Eresburg (für Felderebene 3 die den gesamten Festungsberg beschreibt) zeigt mit der Jungfrau das Motiv Schutz zu suchen und präventive Maßnahmen zu ergreifen, Nahrungs- und Waffenvorräte zu schützen und sowas wie eine Administration zur Sicherung der Ernährungsgrundlage einzurichten. Vergleiche hierzu die Lage des Athener Festungsberges der Akropolis in der Jungfrau. Widder steht für den Namen des Kriegsgottes und Zeichenherrschers Mars beim Obermarsberg auch für die Atmosphäre einer Verteidigungsanlage, den Sitz des Kriegsherrn und von Soldaten und grundsätzlich eine erhöhte Wachsamkeit, Kampf- und Handlungsbereitschaft. Das Zeichen Stier im Süden des Berges (auf dem Bild oben rechts) deutet darauf hin sich dort der Markt und Handelsposten sowie ein Wohngebiet befand. Hier die Details:

Astrogeographische Position der Festungsanlage Eresburg mit dem gesamten Obermarsberg für die morphogenetische Felderebene 3 (nähere Umgebung) die anzeigt wie der Fetsungs- und Verteidigungsberg in die Landschaft eingebettet liegt:  Die astrogeographische Breite im Bild oben von links nach rechts – ersteckt sich vom besonders wachsamen, männlichen Feuerzeichen Widder dem Zeichen des Krieges und Überlebenskampfes, der physischen Stärke, Schnelligkeit und einem der drei wichtigsten Indikatoren für Festungsanlagen (Widder, Skorpion, Steinbock) über mehr als zwei Drittel des Berges bis in das Erdzeichen Stier am Südende (im Bild rechts) das Zeichen der Marktplätze, des Ackerbaus, der Ernährung und Territoriumsbeherrschung.

Das ein „Obermarsberg“ im Zeichen Widder dessen Hauptherrscher Mars ist, liegt ist eine klare Bestätigung für die starke Resonanz der von mir berechneten astrogeographischen Positionen mit den Ortsqualitäten.. Als wichtigstes astrologisches Entsprechungzeichen für die Deutsche Kultur und wohl auch die Germanen allgemein ist der Widder hier auch ein Anzeichen für die große überregionale Bedeutung des Marsbergheiligtums. Die astrogeographische Länge (im Bild oben von vorn nach hinten) liegt in den letzte Graden des Erdzeichens Jungfrau, dem Zeichen der Vernunft, Vorsicht und Vorsorge, des Selbstschutzes und der Vorratslager sowie der Gesundheit, Heilberufe und Pflanzenheilkunde.

Astrologie und Astrogeographie von Obermarsberg, Irminsul, Externsteine,
Das im 8. Jh. an der Stelle der Irminsul erbaute Kloster Obermarsberg mit der Stiftskirche St. Petrus und Paulus liegt in den Zeichen Wassermann und Skorpion
Ph: Michael Kramer , GFDL

Über die Form der Säule sind keine schriftlichen Überlieferungen bekannt. Allgemein liegt nahe das eine Verbindung zu der nordgermanischen Weltensäule Yggdrasil bestanden haben dürfte. Laut der fränkischen Geschichtschronik wurde die Irminsäule zum Zwecke der gewaltsamen Christianisierungspolitik mit deren Hilfe die Franken ihre Eroberung Westeuropas betrieben auf Befehl von Karl dem Grossen im Jahr 772 nach der Eroberung der Eresburg auf dem Obermarsberg zerstört. Ihr exakter Standort wurde laut der fränkischen Chronik ab 785 mit dem Vorläuferbau der heutigen Klosterkirche St. Petrus und Paulus überbaut und gilt daher als bekannt.

Weltenbaum in Astrologie, Astrogeographie. Yggdrasil
Die Welt mit Yggdrasil, dem Weltenbaum, in der Mitte; Illustration von Oluf Olufsen Bagge, 1847

Die astrogeographische Position der Irminsul für die Felderebene 4  also die 12 Subdivisionen der Felderebene 3 fällt faszinierenderweise in die Kombination der Zeichen Wassermann und Skorpion.  Dies weist sehr deutlich darauf hin das die Irminsul ein Heiligtum der Verbindung zwischen Asgard dem Sitz der Götter im Himmel und Helheim der Unterwelt darstellte. Insgesamt ist die Bedeutung der astrogeographischen Konstellation aber noch sehr viel komplexer: Skorpion steht auch für den Festungscharakter des germanischen Götterhimmels der sich in der Burg Asgard verschanzt hielt. Außerdem weist der Skorpion als Zeichen der Riesen auf die Resonanz der Verbindung nach Utgard der Welt der Riesen hin – siehe Grafik. Das Zeichen Wassermann steht unter anderem für die Verbindung zwischen Midgard der Welt der Menschen und Asgard über die Regenbogenbrücke Bifröst.

Irminsul
Entwurf der Iminsul als Weltenbaum von Marianne Klement-Speckner

Astrogeographische Position des Standortes der Irminsul für die morphogenetische Felderebene 4 die die energetische Qualität, Atmosphäre und Funktion des Heiligtums beschreibt: hier gilt das eine Koordinate bei 27° des kreativen, ganzheitlichen, spirituellen Luftzeichens Wassermann dem Zeichen des Himmels und Paradieses, des Fliegens, der Verbindung zwischen Himmel und Erde, der Abstraktion und Rückverbindung mit der Vollständigkeit des Gesamtpotentials sowie der Selbstfindung liegt. Die Wassermannentsprechung des Ortes würde der nach oben hin den Himmel empfangende Y- oder Flügelform der Zeichnung entsprechen. In Bezug auf die germanische Mythologie steht also das Irminsul-Heiligtum durch seine astrogeographische Position auf einem Tierkreisgrad der quasi als Fahrstuhl in den Himmel anzusehen ist für eine Verbindung nach Asgard der himmlischen Burg der Götter. Diese Verbindung wirkt in beide Richtungen: sowohl als Empfangen des Himmels und der Götter als auch als Weg nach oben.  Die zweite Koordinate liegt bei 22° im defensiven, mentalen Wasserzeichen Skorpion, dem Zeichen der Festungsanlagen, Bunker und unterirdischen Höhlen, der Bildhauerei (!) und Visualisierung, der Gruppenhierarchie und Dominanz der Stärksten, der Alchemie und des Schmiedehandwerks, des Dogmas und der Ideologie sowie dem Zeichen der Unterwelt.

Das Fällen der Irmensul durch Ritter Karls des Großen. Darstellung auf dem Geschichtsbrunnen am Marktplatz von Niedermarsberg. Der Marktplatz liegt am Fusse des Obermarsbergs. Die astrogeographischen resonanzkoordinaten für die felderebene 4 (exakte Position) liegt in der Kombination Widder – Steinbock

Das Hermannsdenkmal

Das Hermannsdenkmal wurde in den Resten einer uralten Ringwallanlage der Grotenburg auf einem 386 m hohen gleichnamigen Berg errichtet nur 7 km nordwestlich der Externsteine. etwa 35 km nordöstlich der Irminsul und etwa 37 km südlich von Porta Westfalica angesiedelt.

Hermannsdenkmal aus der Luft von hinten. Der Standort liegt in der Kombination Steinbock mit Zwillinge ph: BeneFoto , ccbysa4.0

Bei der Grotenburg einer uralten Festungsanlage in der das weithin sichtbare Hermannsdenkmals gebaut wurde, steht die Lage im Steinbock für einen Ort der dazu geeignet ist, strategisch die Umgebung zu kontrollieren.  mit Zwillinge dem Zeichen der Strassen, Intelligenz, Kommunikation und Aufklärung steht für die Kontrolle der Verkehrswege.

Rekonstruierter Wall des äußeren „Großer Hünenrings“ der Ringfestung Grotenburg
ph: Grugerio, CCO1.0

Für die Schlussfolgerung auf die Funktion und Bedeutung des Denkmals selbst steht das neutrale Zeichen Zwillinge als Zeichen der Schrift, Zeichen und Symbole für die Weitergabe von Darstellung, Werbung und  Propaganda wie bei einem Firmenlogo für die Kommunikation bzw. Darstellung eines Lerninhaltes also einer Information. Der Steinbock zeigt das Motiv der Traditions- und „Geschichtsbewahrung“ zum Zwecke der Stabilisierung des Staates, des Staatskultes zum Zweck der Stabilisierung des Staates sowie der Kontrolle der herrschenden Gesellschaftsschicht über das Land und seine Ressourcen.

Astrogeographische Position des Standortes des Hermannsdenkmals für die morphogenetische Felderebene 4 die ihre energetische Qualität, Atmosphäre und Funktion beschreibt: das Herrmannsdenkmal selbst liegt auf der Spitze der Grotenburg im Luftzeichen Zwillinge dem Zeichen der Hinweisschilder, Schrift, Symbole, Werbung, Wegkreuzungen, des Lernens, der Informationsübermittlung, Spionage und praktischen Intelligenz. Die zweite Koordinate liegt exakt im Zentrum des konservativen, hierarchischen, traditionsbezogenen Erdzeichens Steinbock dem Zeichen der herrschenden Gesellschaftsschicht, des Staates, der Gesetze, Berge und allgemein prominenten Positionen.

Astrologie und Astrogeographie des hermannsdenkmals und anderer Kraftplätze
Das Hermannsdenkmal in Zwillinge und Steinbock photo;: Thomas Wolf, cbysa3.0

Nach der Gründung des preuss./dt. Kaiserreichs 1871 wurde eine große Menge emblematischer Bauwerke zur Propagierung eines künstlichen deutschen Nationalgefühls und meist im Stile des Neoklassizismus in Auftrag gegeben. Dazu gehört auch das am 16.8.1875 eingeweihte Hermannsdenkmal das quasi den Nationalmythos der Deutschen (abgeleitet von „Teutonen“) auf den Sieg der vereinigten Germanenstämme über die Römer in der Varusschlacht angeführt durch Arminius gründen sollte. Andere wichtige Bauwerke dieser Epoche die die preußische Propaganda bauen ließ waren: die Fertigstellung des Kölner Doms 1880, die Berliner Siegessäule 1873, das Kaiser – Wilhelm Denkmal (Kyffhäuserdenkmal) 1896, der Berliner Reichstag 1894, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche 1895, das Leipziger Völkerschlachtdenkmal 1913 und viele mehr.

Die Wewelsburg

Wewelsburg Ansicht von Norden (1872). Die Wewelsburg liegt zwischen Krebs und Löwe sowie im Wassermann

Die heutige Wewelsburg ist ein 1603 bis 1609 erichtetes burgähnliches  Renaissanceschloss im Kreis Paderborn. Die Höhenburg liegt über dem Tal der Alme und ist eine der wenigen Burgen mit dreieckigem Grundriss in Deutschland. 1123 wurde auf dem Wewelsberg anstelle eines aus dem 9. Jh. stammenden Vorgängerbaus eine Festungsburg errichtet.

Die Wewelsburg liegt zwischen Krebs (Westflanke) und Löwe sowie im Wassermann
ph: Wolfram Czeschick, ccbysa3.0

Astrogeographische Position des Standortes der Wewelsburg für die morphogenetische Felderebene 4 die ihre energetische Qualität, Atmosphäre und Funktion beschreibt: die Wewelsburg erstreckt sich vom defensiven Wasserzeichen Krebs dem Zeichen des emotionalen Selbstschutzes auf der Westseite in das zentrumsbildende, royale Feuerzeichen Löwe das Zeichen des Selbstwertgefühls und der emotionalen Intensität. Die zweite Koordinate liegt im kreativen, innovativen Luftzeichen Wassermann das für die erhöhte Stellung der Burg liegt.

Der Mythos vom Sonnenzentrum der Erde

Der deutsche Astrologe und Pionier der systematischen Astrogeographie H.J Andersen hat in diesem Umfeld das in seinem Astrogeographie-Atlas beschriebene Sonnenzentrum der Erde lokalisiert, was diesem Zentrum des dt. Nationalbewusstseins den Rang des weltweit wichtigsten Lichtzentrums zuwies. Auch wenn diese Zuordnung einen tieferen Blick auf die Zusammenhänge überschreibt und damit blockieren könnte, ist sie als Mystifizierung der Situation überaus reizvoll und bietet immerhin einen hilfreichen Anhaltspunkt zur Betrachtung der energetischen Bedeutung dieser Region. In meiner astrologisch-geomantischen Landkarte von Deutschland bin ich jedenfalls auch zu der Erkenntnis gekommen das der gesamte Raum Bielefeld-Detmold-Hameln eine starke Löwe- also Sonneentsprechung hat.