Der Sonnentempel von Goseck aus astrogeographischer Sicht

Der Sonnentempel von Goseck aus astrogeographischer Sicht.  Astrologie und Magische Orte: Die 7000 Jahre alte Sonnentempel und Observatoriumsanlage in Goseck

Die Kreisgrabenanlage von Goseck war ein Sonnentempel und ein Observatorium zur Bestimmung der günstigen Aussaat- und Erntetage und anderer wichtiger Zeitpunkte im Jahreslauf.

Für die Astrologie in Deutschland ist es der sicherlich wichtigste Tempel und Beweis das Astrologie auf der Beobachtung des Jahreszyklus basiert. Das die Himmelssscheibe von Nebra eines der ältesten astrologischen Artefakte weltweit 3000 Jahre nach der ersten Bau eines Observatoriums in Goseck nur 23 km entfernt davon gefunden wurde legt nahe dass es in irgendeiner Form eine Überlieferung bzw. ein kontinuierliches Wissen der Schamanen über die Himmelsbeobachtung in der Gegend gegeben hat.Zum Vergleich: das Observatorium von Stonehenge wurde erst 2000 oder mehr Jahre später gebaut:  zur Astrogeographie von Stonehenge.

Goseck Sonnenobservatorium in der Kombination der Tierkreiszeichen Jungfrau und Fische photo: Einsamer Schütze, GNU/FDL
Die Ausrichtung des Sonnenobservatorium  von Goseck. Astrogeographisch liegt es in der Kombination der Tierkreiszeichen Jungfrau und Fische photo: Einsamer Schütze, GNU/FDL

Die Kreisgrabenanlage von Goseck an der Südspitze von Sachsen-Anhalt wurde erst 1991 entdeckt. Wissenschaftliche Analysen gehen davon aus das sie auf die Position der Sonne zur Wintersonnenwende um das Jahr 4800 v. Chr. ausgerichtet ist. Der Durchmesser des äußeren Kreisgrabens beträgt rund 70 m. Verbrannte und bearbeitete Knochenreste lassen auf eine zumindest zeitweilige Nutzung auch für Tier- und möglicherweise Menschenopfer schließen. Die Anlage wurde erst 1991 entdeckt – was gemessen an ihrer Bedeutung als eines der ältesten bekannten Sonnenobservatorien weltweit überhaupt erstaunlich genug ist.  

Astrogeographische Position der Kreisgrabenanlage Goseck für die morphogenetische Felderebene 4 die die Atmosphäre und energetische Thematik der Anlage selbst anzeigt:  eine der beiden Koordinaten liegt im vorsichtigen, vorausplanenden Erdzeichen Jungfrau dem Zeichen der Ernte, des Gartenbaus, der Pflanzenkunde, der strategischen Planung und Vorsorge für Gesundheit, Nahrungsversorgung, Haushaltung und optimalen Nutzung der vorhandenen Ressourcen. Jungfrau steht hier vor allem auch für eine frühe Form der Agrarwissenschaft.
Die zweite Koordinate liegt im mystischen spirituellen Wasserzeichen Fische dem Zeichen der Vorstellungskraft, des Träumens, der Legenden, Mythen und Illusionen und dem wichtigsten astrogeographischen Signifikator für Orte von Tempeln und deren Aufgabe einen Raum für die Rückverbindung mit der spirituellen Ebene zu schaffen.

Kreisgrabenanlage/ Sonnenobservatorium Goseck, Blick vom umgebenden Wall photo: Logopin, GNU/FDL
Kreisgrabenanlage und Sonnenobservatorium in Goseck in der Kombination Jungfrau und Fische und zwar für die morphogenetischen Felderebenen 3 und 4.  Blick vom umgebenden Wall photo: Logopin, GNU/FDL

Das wichtigste astrologisch bedeutende jemals in Deutschland gefundene Artefakt aus der Steinzeit – die Himmelsscheibe von Nebra wurde in nur 23 km Luftlinie des Observatoriums von Goseck gefunden: die auf ein Alter von ca 4000 Jahren geschätzte  Himmelskarte von Nebra. Die große Nähe der beiden Fundorte stellt einen direkten Zusammenhang zwischen dem Observatorium Goseck und der Himmelskarte von Nebra her. Und das obwohl ihr Alter rund 3000 (!) Jahre auseinander liegt!!! Logischerweise ist von irgendeiner Form der Überlieferung des Wissens der Goseck-Kultur bis in die Zeit der Anfertigung der Himmelsscheibe auszugehen bzw. es ist davon auszugehen das es eine Kontinuität im Betrieb der im Verlauf der späteren Geschichte immer zahlreicheren Sonnenobservatorien gab. Es ist demnach davon auszugehen dass es Ackerbauexperten und/oder Priester gegeben hat, die ihr Wissen bewahrt und weitergegeben haben.

Der Sonnentempel von Goseck aus astrogeographischer Sicht.  Astrologie und Magische Orte: Die 7000 Jahre alte Sonnentempel und Observatoriumsanlage in Goseck
Himmelsscheibe von Nebra photo: Dbachmann, GNU/FDL

Goseck stellt zwar die älteste bekannte Anlage dar – jedoch wurden weitere Kreisgrabenanlagen in besonders fruchtbaren Ackerbauregionen wie etwa in Niederösterreich, in der  Magdeburger Börde, im Gäuboden bei Straubing oder dem slowenischen Donauhügelland gefunden. Allein der Umstand das die steinzeitlichen Kreisgrabenanlagen fast ausschließlich in Ackerbauregionen gefunden wurden macht deutlich das es sich um Observatorien zur Bestimmung der Aussaat- und Erntezeiten handelt. Die zahlreichen immer neuen Funde lassen vermuten das es noch hunderte oder tausende solcher Observatorien weltweit zu entdecken geben könnte.

Der Sonnentempel von Goseck aus astrogeographischer Sicht.  Astrologie und Magische Orte: Die 7000 Jahre alte Sonnentempel und Observatoriumsanlage in Goseck
Die in 90 km Luftlinie von Goseck entfernt gefundene Kreisgrabenanlage Pömmelte liegt in der Kombination Fische mit Schütze photo: FrankBothe, ccbysa4.0

Astrogeographische Position der Kreisgrabenanlage Pömmelte für die morphogenetische Felderebene 4 die die Atmosphäre und energetische Thematik der Anlage selbst anzeigt: Bei der Kreisgrabenanlage Pömmelte liegt eine Koordinate so wie auch beim Stonehenge Observatorium im dynamischen Feuerzeichen Schütze dem Zeichen der Kreisformen, Uhren und Zeitmessung sowie der Beobachtung von Zyklen, Erkenntnis, Denken und Philosophie, des Wissens allgemein, der Einweihungen sowie der Priester und Schamanenberufe und auch der Feueropfer. Die zweite Koordinate liegt so wie beim Observatorium von Goseck in den Fischen dem wichtigsten Indikator für die Funktion der Anlage als Tempel.