Steinbock und Fische – der Geburtstempel von Krishna

Steinbock und Fische – der Geburtstempel von Krishna. Astrologie, Astrogeographie und mystische Orte: zur Astrogeographie des Geburtstempels von Krishna

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Der Feiertag an dem der Geburtstag von Krishna (Krishna Janmashtami) gefeiert wird fällt jedes Jahr auf den achten Tag in der 14-tätigen Phase des abnehmenden Mondes im 5. Monat Sravana des Hindukalenders. (Beispielliste)

Krishna in Brindaban

Steinbock und Fische – der Geburtstempel von Krishna

Nach mythologischer Überlieferung wurde Krishna in der nordindischen Stadt Mathura als siebtes Kind seiner Eltern Devaki and Vasudeva im Gefängniskerker der damaligen Stadtfestung geboren. Seine Eltern waren aufgrund der Weissagung inhaftiert worden das das siebte Kind seiner Eltern den Tyrannen Kamsa töten werde.

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Steinbock und Fische – der Geburtstempel von Krishna in Mathura photo: Poco a Poco license: GNU/FDL

Astrogeographische Resonanzkoordinaten für die morphogenetische Felderebene 3, die Atmosphäre und energetischen Themen des Geburtstempels und der umgebenden weiteren Tempel anzeigt: Der Geburtstempel von Krishna in der Stadt Mathura liegt in der Kombination des exklusiven, konservativen, strengen Erdzeichens Steinbock dem Zeichen der Kontrolle, Traditionen, Regierungsinstitutionen, Regeln und Gesetze mit dem mystischen, spirituellen Wasserzeichen Fische dem Zeichen der Spiritualität, Traumwelt, Mythologie, Vorstellungskraft, Märchen, Illusionen, Musik, Kunst und in der Astrogeographie wichtigsten Indikator für die Funktion von Tempeln als Orte der Rückverbindung mit dem spirituellen Ursprung.

Die Kombination von Steinbock mit Fische ist bekannt dafür das sich die besondere Strenge und Tendenz zur unflexiblen Durchsetzung von Regeln beim Steinbock in Kombination mit der flexibel-durchlässigen Grundausrichtung der Fische, die sich statt an deren äußeren Wortlaut oder der Form, sich am Eigentlichen der Bedeutung von Bestimmungenzu orientieren für die Kernaspekte beider Zeichen zu einer Selbstüberprüfungskrise führen kann. Für die öffentliche Stellung (Steinbockaspekt) von Personen steht diese astrologische Kombination für eine Grundsituation der Infragestellung der Rechte des Individuums und insofern für eine Außenseiter- und Erleidensform. Für die Geburtssituation von Krishna gibt die astrogeographische Zeichenkombination daher zwar nicht unbedingt die bekannten Facetten von Krishna selbst wieder – der quasi immer und überall everybody´s darling gewesen sein soll. Zuallererst ist sie also symptomatisch für die Geburtsumstände, da Krishna in einem Gefängniskerker nach langjähriger Haft seiner Eltern geboren wurde.

Die Resonanzkoordinate des Geburtsortes in den Fischen steht aber insgesamt nicht so sehr für die Authentizität des Ortes sondern eher dafür das ein Fischemilieu einfach einen passenden Resonanzort für die Mystifizierung als Gott, Heiliger, Mystiker, Magier, Eingeweihter, Krieger und im Unterschied zu anderen Göttern eben doch so dem Leben zugewandter Avatar angeboten hat. So ist es nicht verwunderlich das etwa der Geburtstempel von Jesus, der von Chaitanya Mahaprabhu, der Ort von Buddhas Erleuchtung oder das Grab von König Artus typischerweise an Orten der Fischeresonanz angesiedelt sind.

Flöte spielender Gott Krishna (venugopala) am Hoysala-Tempel von  SomanathapuraKarnataka; in der Randzone Gopis und Kühe
ph: Quietsong, ccbysa3.0

Der bedeutende indische Astrologe B.V. Raman Rao gibt als Geburtszeitpunkt Krishnas den 19.7.3228 v. Chr., 0:00 an. Das Datum ebenso, wie die von ihm für diesen Tag berechneten Planetenstände sind zwar hypothetisch. Aber hier zeigt sich recht gut welche astrologischen Aspekte traditionell bei Krishna vermutet worden sind: Sonne Kj. Jupiter in Löwe, Aszendent Kj. Mond im Stier, Mars und Venus im Krebs.

Trotz alledem möchte ich aber auch versuchen gerade in dieser für die bekannte Figur von Krishna relativ unerwarteten Zeichenkombination eine Spurensuche nach den vielleicht unverstandenen Qualitäten der Kombination von Steinbock mit Fische vorzuschlagen: Wegen seiner blauen in manchen Überlieferungen auch schwarzen Hautfarbe und sowieso als Gott ist Krishna immer als ein Außenseiter anzusehen. Und dazu gehört das er selbst die Kastenangehörigkeit auf vielfache Art abgelegt und gerade Minderheiten wie etwa den Hijra (Transvestiten) Raum und Schutz angeboten hat. Außerem ist die Krishnageschichte sind die Krsihnalegenden besonders bekannt dafür das gerade das bürgerliche Bild der scheinbaren Anstandes, der Strenge des Heilige, der Askese und der spirituellen Lehrer ausgiebig konterkariert wird. So bei dem Vorfall als Krishna den badenden Mädchen ihre Kleider gestohlen hat.

Die Gopis bitten Krishna ihnen ihre Kleider zurückzugeben