Steinbock und Stier – Der Karnak Tempel des Amun Re

Steinbock und Stier – Der Karnak Tempel des Amun Re. Astrologie & Tempel: Steinbock und Stier – Der Karnak Tempel in Theben aus astrogeographischer Sicht. 

Vergleichbare Haupttempel in Stier und Steinbock:  Der Fruchtbarkeitstempel der chinesischen Kaiser, Stier und Skorpion – ein Bad aus Milch und Honig, The Pashupatinath Temple in KathmanduAstrology and Sacred Sites: The Temple of Hathor at Dendera, Die Cheopspyramide
Howard Carter und der Ort von Tutenchamun`s Grabkammer

Die Tempelanlage von Karnak bei Luxor liegt in der Kombination der zeichen Steinbock und Stier. ph: Ahmed Bahloul Khier Galal, ccbysa4.0

Die Tempelanlage in Karnak im altägyptischen Theben heute bei Luxor gelegen war und ist auch heute noch die größte in Ägypten. Sie bestand aus zahlreichen Einzelheiligtümern. Mit dem Bau wurde in der Zeit des Mittleren Reiches während der 12. Dynastie unter. Sesostris I.  ca.  1970 v. Chr. begonnen. In 5 km Entfernung auf der anderen Seite des Nils liegt das Tal der Könige (Wassermann – Jungfrau) in dem die Gräber zahlreicher ägyptische Herrscher versteckt wurden.

Bildnis des Amun Re   circa 1450 BC

Amun-Re vereinigt die Eigenschaften des Re, Min und Amun und ist dadurch der König der Götter bzw. eine Art Zentralgottheit.. Er war Sonnen-, Wind und Fruchtbarkeitsgott in der altägyptischen Religion.

Astrogeographische Positionen von Karnak für die Resonanz der morphogenetischen Felderebene 1 die die überregionale und globale Thematik der Tempelanlage anzeigt: die exakten Resonanzgrade von Karnak sind 2°Fische und 13°Krebs. Zum Vergleich: die Pyramiden von Gizeh liegen bei 13°Wassermann und 0°Widder.

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Steinbock und Stier – Der Karnak Tempel des Amun Re Hauptachse zum Heiligtum des Amun Re photo: Rémih, GNU FDL

Astrogeographische Position des Karnak Tempels für die morphogenetische Felderebene 3 die die energetischen Themen und Atmosphäre des gesamten riesigen Tempelbereichs anzeigt und wie er in die Umgebung von Luxor mit dem Tal der Könige eingebettet liegt:  Das Heiligtum des Amun Re in der Tempelanlage in Karnak wurde in der Kombination der beiden Erdzeichen Steinbock und Stier erbaut. Beide zeichen stehen für die große langfristige Stabilität mit der hier gebaut und geplant wurde.

Stier ist das Zeichen der Landwirtschaft, des Ackerbaus, der Gräser und Getreide, Bauern, Wurzel, Nahrung, des Geldes, der Marktplätze und des Grundbesitzes. Die Position im Stier weist auf die Besetzung eines wichtigen lokalen energetischen Zentrums oder Marktplatzes durch den Tempel hin und steht dafür, dass der Tempelbau den Charakter eines Zentralheiligtums hat. Auch spiegelt sich durch die Lage des Ortes im Stier, dem Sternzeichen des Ackerbaus und auch direkt im Bereich die besondere Bedeutung des Tempels für Fruchtbarkeitsriten für die jährliche Nilflut wider.

Stier als das Zeichen der Elefanten: massiv wie 
 Elefantenbeine sind die gigantischen Säulen des Hypostyls  

Steinbock steht für die Abgeschiedenheit des Tempelinneren, der wie eine Festungsanlage zu verteidigen sein musste sowie für den großen Einfluss und die politische Anspruchshaltung der hier über 2000 Jahre lang residierenden ägyptischen Priesterkasten. grundsätzlich ist Steinbock der wohl wichtigste astrologische Indikator für Regierungsinstitutionen, den Staatskult und das Staatsdogma die zusammen der Erhaltung und Verwaltung des Staates dienen sollten. Die Auswahl eines Bauplatzes im Steinbock weist auf lokaler Ebene auch darauf hin, dass die Stabilität und Haltbarkeit des Untergrunds und gerade weil direkt im Überschwemmungsgebiet des Nils für die Ewigkeit erbauten Tempelbauwerks ein wesentlicher Standortfaktor war. Ein besonders gutes Bespiel für eine Tempelstadt im Steinbock die auch als politisches Zentrum eines Staatskultes dient ist die in der Kombination Steinbock – Schütze gelegene Vatikanstadt. Ein weiteres besonders bedeutendes Beispiel für einen Ort eines zentralen Staatskultes ist der Saturntempel in Rom – der zweitälteste Tempel der Stadt und Geburtstempel des römischen Gottes Saturn – vergleiche:  The origin of Saturn at Saturnus Mons.