Stalin und die Astrogeographie des Kreml

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Astrologie, Menschen und Orte:  Stalin und die Astrogeographie des Kreml

Der Senatspalast im Moskauer Kreml war in der Sowjetzeit der Sitz des Ministerrats und damit der Regierungssitz der UdSSR. Heute ist er der Amtssitz der russischen Präsidenten. Er liegt wie das gesamt Kremlgelände in der Konstellation des Luftzeichens Waage mit dem Erdzeichen Steinbock. Diese Konstellation gilt für die astrogeographische Ebene 3, die anzeigt wie der Ort in die Umgebung eingebettet ist.

photo: Margaret Bourke-White license: cc-by-sa3.0    Josef Stalin
Josef Stalin   photo: Margaret Bourke-White license: cc-by-sa3.0

Stalin Birth Cart

Josef Dschugaschwili Stalin wurde am 18.12.1878, 12:00 in Gori im heutigen Georgien, damals Russisches Kaiserreich mit der Sonne in Schütze und dem Aszendenten in Fische geboren. So wie vorher bereits Lenin ließ sich auch Stalin eine Wohnung im Senatspalast des Moskauer Kreml einrichten.
Waage steht im Horoskop Stalins für das siebte Haus und damit für das Thema der Beziehungsbezogenheit und das Thema nach persönlicher und beruflicher Anerkennung durch andere zu streben. Hinzu kommt durch den Aspekt des Sternzeichen Steinbock in Haus 10 das Thema der beruflichen Verpflichtungen und der Bereitschaft sich für berufliche Leistungen und die erforderliche Sachkompetenz einzusetzen bzw. sich darum zu bemühen.
Beide Aspekte sowohl der des 7. als auch der des 10. Hauses stehen nicht für für eine Situation in der der Ort die eigene Heimat (Haus 4) oder persönliches Territorium (Haus 2) bedeutet. Im Gegenteil, Stalin befand sich hier sozusagen in öffentlichem Raum (Haus 10) und im Territorium der Partner (Haus 7). Das entspricht einer Arbeits- und Wohnsituation wo die Tendenz zu vermuten ist, Stalin könnte sich hier wie an die Öffentlichkeit ausgeliefert gefühlt haben. Zwar mag diese Konstellation generell für beruflichen Erfolg von Menschen sehr förderlich sein, einfach dadurch, dass hier die Leistungs- und Belastungsbereitschaft besonders groß sein könnte.
Allerdings war diese Konstellation in der Situation als Alleinherrscher für Stalin eventuell auch besonders schwierig, da er sich hier in einem öffentlichen Raum kaum persönlich abgrenzen bzw. seine Alleinherrschaft nur schwer rechtfertigen konnte. Die allgegenwärtige Angst vor Attentaten oder einem Putsch seiner politischen Gegner wäre dann so als Leitmotiv seiner gesamten Innenpolitik zu erklären. Dies könnte zu der extremen Form der Angst und des Terrors während der “Großen Säuberungen” beigetragen haben, die Stalin durchführte um sich als Alleinherrscher gegen Putschversuche präventiv abzugrenzen.